Konsensus-Verfahren

Letzte Aktualisierung am 30. März 2018 um 17:46

Eine Blockchain ist ein dezentrales System, das von gleichberechtigten Partnern betrieben wird. Für eine reibungslose Funktion des Systems ist es notwendig, dass sich alle Teilnehmer auf einen für alle gültigen Zustand verständigen können. Bitcoin und andere Kryptowährungen funktionieren nur, wenn alle Teilnehmer die gleiche Transaktionshistorie haben. Denn nur so kann zweifelsfrei ermittelt werden, wer wieviele Coins besitzt. Hierbei spielen Konsensus-Verfahren eine wichtige Rolle.

Eine Blockchain speichert die komplette Transaktionshistorie. Kritisch ist vor allem das Hinzufügen neuer Blöcke. Durch die Dezentralität ist es möglich, dass Miner unterschiedliche Transaktionen in ihre Blöcke aufnehmen. Deswegen ist es wichtig, dass es einen klare Regel gibt, wer einen Block erzeugen darf. Diese Entscheidung trifft ein Konsensus-Verfahren. Bitcoin setzt hierfür auf den sogenannten Proof of Work. Findet ein Miner einen Proof of Work, kann er seinen Block an die Blockchain hinzufügen. Darüber besteht dann Konsensus unter allen Teilnehmern im Netzwerk und die Arbeit am nächsten Block beginnt.